"We are, who we are, because of what we learn and what we remember."

Dienstag, 11. Februar 2014

Das Auge dreht sich ja alles um

Den zweifelnden Blick will ich mir verwehren, jedes Zögern, jedes Zweifeln, nichts verneinen, alles als richtig ansehen. Die Konzentration soll wie ein Faden sein, der immer gespannt sein soll. Er darf nicht abreißen, darf nicht schlaff herunter hängen. Verliert er seine Spannung, hänge auch ich durch, ist er wie ein Drahtseil, verwandeln sich meine Nerven in Stahl. Eisig soll mein Blick sein, einen Punkt in der Ferne fixierend, als sei dort ein klares Bild, das er betrachtete. Ich will es mir erschaffen, will die fertige Arbeit vor mein inneres Auge projizieren, aufdass es sich in die Wirklichkeit drehe. Das Auge dreht sich ja alles um.

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