Wer stets nur hin und her pendelt
zwischen dem Schönen vom Gestern
und dem Traum vom Morgen,
verpasst das traumhaft Schöne von Heute.
Doch bin ich ohne Erinnerung
und ohne Traum,
steht mein Pendel still.
Ist es das was ich will?
Aufhören zu schwingen?
Oder ist nicht gar
meine Erinnerung an gestern
und mein Träumen von morgen,
das was mir das Heute
so traumhaft schön macht?
Dann bist du mir nah,
selbst wenn du nicht da bist!
Aber wenn du vor mir stehst,
oder vor mir hergehst,
dann seh' ich dich an
und bin ganz bei dir.
Und gehst du dann weg
oder läufst hinter mir her,
erinner' ich mich schon zurück
an diesen Augenblick
und träum' direkt wieder ein Stück,
dass dein Blick meine Augen bald wieder trifft.
Und dann bleib ich stehen,
und du holst mich ein
und ich merk' wie ich schwinge
trotz Innehalten.
Wenn ich dann neben dir laufe
und ausschweife
in meinen Erzählungen von gestern,
dann ist mir der Moment so traumhaft,
dass ich mich gern daran zurück erinnere,
wenn ich später nicht neben dir sitze
und vor mich hin träume.
Dann bin ich im Gestern, Heute, Morgen
im Vorhin, im Jetzt, im Gleich
und spinne mir mein traumhaftes Leben
indem ich schwinge,
ganz im Stillen...
Wie bin ich mir da gewiss,
dass sich alle Dinge
nach meinem Willen
zusammenweben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen