Immer wieder stieß die Schmeißfliege
in ihrem Flug gegen die Fensterscheibe.
Ihr Summen und Brummen riss
mich aus dem Schlaf
und zog mich binnen Sekunden aus meinem Traum,
aufdass ich ihn im Nu vergaß.
Wenig später saß ich am Tisch und
beobachtete
ihre verzweifelten Versuche sich einen Weg aus diesem
Kerker zu bahnen.
Hinter den Fensterscheiben blüht das
Grün,
der Wind umweht die Sträucher und die Blätter der Bäume
leuchten in allen Farben.
Sie sitzt still wie ein weiser Mann und
rührt sich nicht,
im nächsten Moment ist sie wieder Kind und surrt
und springt.
Betritt jemand den Raum, so ist's als sei niemand da.
Die Schmeißfliege ist unsichtbar.
Sie fliegt suchend umher und
bittet: Lass mich frei!
Der Besucher jedoch sieht nur leeren Raum und
geht vorbei.
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