"We are, who we are, because of what we learn and what we remember."

Freitag, 19. Oktober 2012

Wo ich bin, ist Welt

Welch Freude kann eine Zugfahrt uns bereiten, gerade zur Mittagszeit, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Die Wagons rasen vorbei an Feldern und Wiesen. Da wird mir buchstäblich vor Augen geführt, dass sich die ferne Wirklichkeit gar nicht so sehr von der unterscheidet, die sich direkt vor meiner Haustür befindet. Oft denke ich sehnsuchtsvoll an die ländlichen Gegenden der amerikanischen Vororte und muss nun entdecken, dass ich viel zu oft meine Zeit damit zubringe davon zu träumen nach fernen Ländern zu reisen, obwohl ich mein eigenes noch gar nicht kennengelernt habe. Wieso zieht es einen so oft weg von dem Ort an dem wir uns befinden? Ich will darauf vertrauen, dass mir die gleiche Herrlichkeit in meiner Heimat widerfahren kann wie anderswo.

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