Welch Freude kann eine Zugfahrt uns
bereiten, gerade zur Mittagszeit, wenn die Sonne hoch am Himmel
steht. Die Wagons rasen vorbei an Feldern und Wiesen. Da wird mir
buchstäblich vor Augen geführt, dass sich die ferne Wirklichkeit
gar nicht so sehr von der unterscheidet, die sich direkt vor meiner
Haustür befindet. Oft denke ich sehnsuchtsvoll an die ländlichen
Gegenden der amerikanischen Vororte und muss nun entdecken, dass ich
viel zu oft meine Zeit damit zubringe davon zu träumen nach fernen
Ländern zu reisen, obwohl ich mein eigenes noch gar nicht
kennengelernt habe. Wieso zieht es einen so oft weg von dem Ort an
dem wir uns befinden? Ich will darauf vertrauen, dass mir die gleiche
Herrlichkeit in meiner Heimat widerfahren kann wie anderswo.
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