In
dieser Zeit suchten mich nachts schreckliche Träume heim. Ich
träumte von Mord und Metzelei, von brutaler Gewalt und elendem
Grauen. Oft sah ich mich selbst mit Messern, deren Klingen in meinem
Unterleib steckten. Ich zog sie heraus und spürte mit jeden
Tropfen Blut, der meinem Körper entfloss, wie das Leben von mir
wich. Ich fühlte mich einer Ohnmacht nahe, meine Knie klappten unter
mir zusammen, sodass ich zu Boden stürzte und mein
zusammengefallenener Körper ward mir plötzlich ganz leer als sei er
nur noch eine Hülle, in der nichts mehr vorhanden war. Und wenn ich
dann mit dem vom Schweiß überdecktem Körper im Dunkeln erwachte,
schreckte ich hoch und brach vor Angst in Tränen aus. Mir war so
bange, dass ich noch lange bei jedem kleinen Geräusch
zusammenzuckte: "Die Dämonen", schauderte ich, "sie sind
zurückgekehrt!"
Und
bei dem Gedanken sprang ich auf, machte mir Licht und begann mein
Zimmer zu verwüsten. Ich warf Tisch und Stühle um, zerwühlte mein
Bett, schmiss Kleider und Bücher zu Boden und Gläser gegen die
Wände, dass sämtliche Bilderrahmen zerbrachen und gen Ende alles
mit Scherben übersät war.
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