Mein Körper ist mir nun mehr als ein Kleid
ich denk ihn mir weich und warm und weit
und in gesunder Gesellschaft mit meiner Seele.
Da fährt ihr der geistreiche Bräutigam
ganz liebevoll mit einem krummen Kamm
durch das volle feuerrote Haar;
entfernt ihr die Spangen,
gebärt sie gleichsam
und trägt ein adrettes schwarzes Jackett mit langen Ärmeln.
Zur Vermählung hat er sich schick gemacht
und sein schönstes Lachen aufgesetzt
er sieht sie an, sieht ihre Pracht zum ersten Mal
geht auf die Knie und bitte um ihre Hand an.
Unter dem vollen Haar ist sie voll Vertrauen
und hebt den schneeweißen Schleier auf die feuerroten Locken.
Sie will sich vereinen und sein,
sein und sein werden
nichts soll sie mehr trennen bis sie sterben.
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