Ach, Geliebte!
Bist du nur einen Tag fern von mir, wie
sehn' ich mich da nach dir
mit all meinen Sinnen.
mit all meinen Sinnen.
Bist du nur einen Tag fort, so wünscht
ich bald eben dort zu sein,
an welch Ort du dich auch befinden
magst.
Sitz ich allein daheim, dauert es nicht
lang
bis ich beginne deinen Namen laut vor mir her zu sagen.
bis ich beginne deinen Namen laut vor mir her zu sagen.
Ich rufe dich, als seist du da, ich
greife nach deinem Bild
und spüre in dieser Körperferne wie meine Liebe gleichsam heranreift.
und spüre in dieser Körperferne wie meine Liebe gleichsam heranreift.
Weiß ich dann um deinen Besuch, da ist
ja mein Herz voll vorfreudiger Erwartung.
Die Todesschmerzen, die mir dein
Wegbleiben bereiten,
kehren sich um in lebhaften Tanz;
kehren sich um in lebhaften Tanz;
ich zähle die Stunden und Minuten, bis
wir uns endlich wiedersehen.
Sie sind mir wie Jahre, die nur langsam
vergehen,
doch leb ich sie gerne, ganz ohne Verdruss.
doch leb ich sie gerne, ganz ohne Verdruss.
Dein Kuss ist's ja, der mich so
fröhlich stimmt,
wenngleich du noch nicht erschienen bist;
wenngleich du noch nicht erschienen bist;
es ist mir als spürte ich ihn schon,
noch ehe du deine Lippen
auf die meinen gedrückt.
auf die meinen gedrückt.
Ach, welch Entzücken, welch Innigkeit
mit der sich meine Hände
an meine Herzensbrust drücken.
Solange du bist, kann ja nichts sie zerreißen!
an meine Herzensbrust drücken.
Solange du bist, kann ja nichts sie zerreißen!
Mit Fleiß und Tugendhaftigkeit will
ich die Zeit überbrücken,
bis es an meine Türe klopft.
bis es an meine Türe klopft.
Welch Kraft verleiht mir dieses Bild in
meinem Kopf sie schließlich zu öffnen
und dahinter dich zu erblicken.
Ach, Geliebte!
Nur um eines will ich dich bitten:
Verzeihe!
Niemals mehr will ich dich hinfort
schicken,
ewiglich sollst du nun inmitten meines
Herzens verweilen.
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