"We are, who we are, because of what we learn and what we remember."
Freitag, 21. September 2012
Γνῶθι σεαυτόν
Aus Liebe zu den Menschen will ich dich glücklich machen, weil dein Glück stets das meine ist und bin ich wahrlich glücklich bis auf den Herzensgrund, so spürst du ja mich ja in jedem Lächeln deines Mundes. Und triffst du dann auf mich und erkennst dein Lächeln auf meinem Gesicht, so bin ich dir wie ein Spiegel in den du siehst. Zum ersten Mal, weißt du nun was Liebe ist. Du siehst mich an und siehst dich selbst mit fremdem Kopf und fremdem Körper und alles ist dir so vertraut, als habest du keinen Tag deines Lebens verbracht ohne dieses Fremde, ganz so als sei das Fremde in dir, was du schon immer in dir erahnt hattest, in die Welt hinein projiziert. Nie hast du dir davon ein Bild gemacht, nicht aus Angst wie du dachtest, sondern im Glauben daran, dass es sich dir zeigen würde, wenn es wollte. Und du erkennst, der Moment ist gekommen, das ist der Gott, der mir innewohnt, das ist meine Freude, meine Glückseligkeit, dir mir abhanden gekommen ist. Nicht deinen Schatten willst du finden, denn dieser folgt dir ja auf Schritt und Tritt, dein Licht, das was den Shcatten zum Leben erweckt, deinen Erschaffer, der seine Augen auf dich legt und in dessen Augenschimmer du der Funke bist, der sich durch seine Mitte erstreckt.
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