Das ist es also...das reiche Leben!
Welch Armut in diesen Gemächern.
Traurig blicken die weißen
Orchideenblüten gen Fenster
und neigen sehnsuchtsvoll ihre Köpfe zu
der warmen Sonne.
Welch Todessehnsucht ob ihrer Hoffnungslosigkeit.
Ach, würd doch einer ihr Verlangen nach dem blauen Himmel stillen!
Hier sind sie ja nur Objekt, lebendig zwar, aber längst gestorben.
Ich will euch ansehen und zu euch sprechen: „Ich kann euch
verstehen!“
Bei der Hand will ich euch nehmen und den Riegel
aufschieben,
der euch von eurer Natur trennt.
Einmal noch: Seht,
atmet, streckt euch aus!
Möge die Erinnerung daran euch nähren
und gleichsam die Hoffnung in euch erwachen,
dass irgendwann einer mir gleich tut.
Lebet wohl, ihr Brüder und Schwestern mein!
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