Wie reich an natürlicher Idylle sind
mir diese Räume und gleichen dem Abbild meiner sehnlichsten Träume.
Es zu schauen und zu wissen: ich wache und dies ist Wirklichkeit!, ruft mir die Möglichkeit in Erinnerung, dass es an mir ist, meinen
Traum zu nehmen wie einen Fotofilm. Ich kann ihn ja ablichten und in
meine Welt hinein projizieren. Dies ist Welt und ich bin weltlich,
dies ist geformt von Menschenhand! Ach, wie empfind ich da Stolz
über mein ihm Verwandtsein, wie ist mir da mein Menschlichsein gar
nicht mehr so zuwider wie ich oft meine.
Dieser idyllische Raum, er soll mir
nicht länger nur im Traum fassbar sein. Ich will ihn mitnehmen in
meine Dunkelkammer, ihn in ihr ablichten und in meine Welt hinein
projizieren. Alles was ich mir ausmalen kann, hat das Potential
Wirklichkeit zu werden, alles was ich sehe, obschon es Nacht ist,
bedarf einzig der Sicherheit, die doch ein jeder haben kann, dass sie
nur für geraume Zeit anhält und mit ihrem Einbruch stets schon
beginnt sich ihrem Ende entgegen zu neigen. Doch ich will niemanden
drängen und voller Ungeduld versuchen die Zeiger der Uhr ihrem Sinn
nach um ihren Mittelpunkt zu drehen, auch wenn's mir manchmal ist als
stünde sie still. Ich weiß, sie rennt ohn Unterhalt, doch bemerkt
der Mensch es oft ebenso wenig wie er es fassen kann, dass sich die
Erde dreht, auf der er wandelt. Ich kann doch alles fassen, auch das
was eben so unfassbar scheint, auch die Zeit, auch ein Gefühl, auch
einen Menschen, der fern ab von mir ist.
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