"We are, who we are, because of what we learn and what we remember."

Samstag, 21. Juli 2012

Todesstrafe

Die Todesstrafe, sie ist ja dem Morden nur förderlich, da doch der Mensch in der heutigen Zeit, in der alles bereits erfunden scheint, und eben aufgrund des Überdrusses an Informationen, denen er tagtäglich ausgeliefert ist beziehungsweise sich aus freiem Willen ausliefert, so wird er mit allem was ist konfrontiert und meint, dass da nicht mehr viel fehle, was er ergründen könne. Und hat der Mensch nichts, was er ergründen kann, wie fehlt ihm da der Grund für sein eigenes Dasein. Fehlt dem Mensch der Grund und vermag er ihn nicht zu finden, wie wird er widerum der Suche überdrüssig und fleht förmlich nach dem Tode. Nichts scheint dem Unterbewusstsein leichter als dies zu erreichen, indem er selbst jemandem nach dem Leben trachtet, sofern er infolgedessen davon ausgehen kann, dass ihm das Leben genommen würde.

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