Die Todesstrafe, sie ist ja dem Morden
nur förderlich, da doch der Mensch in der heutigen Zeit, in der
alles bereits erfunden scheint, und eben aufgrund des Überdrusses an
Informationen, denen er tagtäglich ausgeliefert ist beziehungsweise sich aus
freiem Willen ausliefert, so wird er mit allem was ist konfrontiert und meint, dass da nicht mehr viel fehle, was er ergründen könne.
Und hat der Mensch nichts, was er ergründen kann, wie fehlt ihm da
der Grund für sein eigenes Dasein. Fehlt dem Mensch der Grund und
vermag er ihn nicht zu finden, wie wird er widerum der Suche
überdrüssig und fleht förmlich nach dem Tode. Nichts scheint dem
Unterbewusstsein leichter als dies zu erreichen, indem er selbst
jemandem nach dem Leben trachtet, sofern er infolgedessen davon
ausgehen kann, dass ihm das Leben genommen würde.
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